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Die Stadt, die langsam Schatten auf sich wirft

Ich kann Dinge unmittelbar. Ich kann mich auf ein Fensterbrett setzen mit einem Bier und einer Zigarette und dabei rausgucken, in den Himmel, wenn er orange, weiß, gelb, blau, grau changierend ist, ich komme nicht rein, gucke durch das Fenster und sage, ja, man müsste das viel öfter machen, man kriegt das gar nicht so mit, man müsste sich viel mehr Zeit nehmen, man verliert den Blick dafür. Ich mache das oft, ich kriege das mit, jedes Mal, ich habe die Zeit, denn alles andere außer Ich ist egal und ich habe den Blick, nicht changierend, sondern geradeaus aus dem Fenster heraus blicke ich in den Himmel zurück. Unter die Wolke, unter der noch eine kleine hängt, in die Sonne, deren Licht die Wolken vor ihr versengt, auf die Stadt, die langsam Schatten auf sich wirft. Herab. Einfach so. Ohne zu denken, man müsste mal.

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