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Notiz vom 12. September

Er hat einfach weiter gesprochen. Ich verstand kein Wort von dem, was er in einer Mischung aus 90% Polnisch, 8% Spanisch und 2% Englisch erzählte. Aber er erzählte, 20 Minuten lang, ab und zu warf seine Frau ein englisches oder spanisches Wort ein und so redeten wir immer fort, ich nur Ja und Nicken und I understand und er, bin ich mir am Ende ziemlich sicher, erzählte von der Arbeit, von seiner Küche und dem Essen, von seinem Sohn, der zwei Schürfwunden am Kopf hat und im Krankenhaus ist wegen eines Sturzes in der U-Bahn und vom Krieg und der Narbe unter dem alten BWM-Basecap auf seinem Kopf, die daher rührt und ich fragte nicht ihn, sondern nur mich, warum er so frei weiter plapperte, obwohl ich doch nicht erst nach zwanzig Minuten oder immer mal wieder zwischen durch, sondern von Anfang an die ganze Zeit nichts verstand und verstand ja doch ab und zu was und schüttelte er mir die Hand und gratulierte, als ich lawyer antwortete und wir lachten beide, viel, auch seine Frau manchmal mit, denn man muss ja einfach lachen, wenn einer lacht. Seit 44 sind sie in Amerika und dann kam der Bus. Und dann waren sie weg. Deshalb standen wir auch noch 18 Minuten weiter zusammen unter dem Dach, als der Regen vor 20 Minuten schon nach zwei Minuten wieder aufhörte und ich nur glaubte, dass es keinen Grund gab, jedenfalls nicht mein Verstehen, um hier weiter neben mir zu verharren , Rolltasche und Tüten in der Hand, der Bus lies die Seite hinunter und die zwei waren weg, nur ein ok, kein bye bye, kein Lächeln, zwei Rücken, die von Rolltasche und Tüte vor sich her in den Bus geschoben wurden, eine schöne Erinnerung.

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